Vom Getreide zum Malz

Braugerste- und Brauweizen-Ernte
in den besten Anbaugebieten Deutschlands
Lieferung und Qualitätsanalyse
Alle Lieferungen werden vor dem Entladen umfassend im eigenen Labor untersucht.
Reinigen und Sortieren
Die angelieferte Gerste ist Rohgerste; sie enthält zum einen eine Reihe von unvermälzbaren Verunreinigungen (Steine, Staub, Grannen etc.) und zum anderen Beimengungen, die das Mälzen erschweren (Zwiewuchs, fremde Getreidearten, druschverletzte Körner). Ziel der Reinigung ist es, diese zu entfernen. Sie geschieht bei KLING-MALZ über Aspirateure und Trieure.
Lagern
Das angelieferte Getreide muss bis zur Erreichung der Keimreife wertsteigernd und im Anschluss daran bis zur Verarbeitung werterhaltend gelagert werden. Durch ständige Kontrolle der Temperatur und des Wassergehalts wird diesem Ziel Rechnung getragen. Eine Vielzahl von Silozellen ermöglichen bei KLING-MALZ die getrennte Einlagerung nach Sorte und Herkunft. Das ist die Voraussetzung für individuelles und homogenes Mälzen - Voraussetzung für eine auf die jeweilige Bierqualität abgestimmte Malzqualität.
Einweichen
Die gereinigte und keimreife Gerste wird bei KLING-MALZ in einem Slurry-Tank (Gerte-Wasser-Mixer) mit Wasser vermischt und nass in das Weichhaus transportiert. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen auf der Hand: Zusätzliche Reinigung und Entfernung von Schimmelpilzen bei gleichzeitiger Wasseraufnahme. Dem Ziel, in definierten Zeiten definierte Weichgrade einzustellen, wird durch die Durchführung von 2 Nassweichen Rechnung getragen. Die Belüftung erfolgt durch Zentralrohre, die gegenüber der Ringebelüftung Vorteile bieten. Als billige Abwärmequelle für die 2. Warme Nassweiche bietet sich die Kondensation  Wasserdampf- gesättigter Rauchgase aus der Darre an.
Keimen
Die Keimung muss so geführt werden, dass nur eine gewisse Menge an Enzymen entsteht, die eine - dem jeweiligen Malztyp entsprechende - Umwandlung der im Getreidekorn gespeicherten Reservestoffe einleiten. Die Steuerung dieser Prozesse geschieht über die vier Keimungsfaktoren "Feuchtigkeit", "Temperatur", "O2/CO2-Verhältnisse" und "Zeit". Da das Verfahren der gestaffelten Wassergabe und fallenden Keimtemperaturen gegenüber anderen Verfahren eine höhere Extraktausbeute, eine bessere Auflösung und höhere Enzymkräfte bewirkt, findet es auch bei KLING-MALZ Anwendung. Eine Kontrolle der Enzymbildung und -wirkung ist sowohl über die Malzanalyse, als auch über die Erscheinungen am Haufen möglich.
Darren
Ziel des Trocknens auf der Darre ist es, das Grünmalz durch Wasserentzug in einen lagerfesten Zustand zu überführen. Abgesehen davon werden durch Wasserentzug alle bei der Keimung ablaufenden chemisch-biologischen Umsetzungen zu einem Abschluss gebracht, es werden Farbe und Aroma eingestellt, sowie die Keimlinge entfernt. Beim Trocknungsvorgang unterscheidet man das Schwelken, die Trocknung des Grünmalzes bei niedrigen Temperaturen bis maximal 60°C, und das anschließende Abdarren, die Trocknung bei Temperaturen von 80-105°C. Um sowohl der TBZ als auch dem DMS-Vorläufer Rechnung zu tragen ist das Abdarren nur noch innerhalb eines "Arbeitsfensters" zwischen 5,5 h bei 84°C und 3 h bei 90°C möglich. Getrocknet wird bei KLING-MALZ in Schriesheim auf einer Twindarre, zwei luft- und wärmetechnisch gekoppelte Einhorden-Hochleistungs-Darren mit gemeinsamem Energietrakt. Durch die Kopplung von zwei Einhordendarren lassen sich entscheidende Energieeinsparungen erzielen: Aus der fast ständigen Sättigung der Abluft resultiert eine hohe Effizienz der Wärmerückgewinnungs-Anlage. Die beim Kaltbelüften des Darrmalzes anfallende Wärmeenergie kann vollständig in den Schwelkprozess eingebracht werden.
Lieferung in die Brauerei
Das fertige Kling Malz wird lose per LKW und Container oder gesackt und pallettiert an die Brauereien geliefert
Kling Malz: Basis bester Biere